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Bremsenarten

Bremsenarten

 

Die bekanntesten Bremsenarten sind:

 

 Gewöhnliche Regenbremse              Goldaugenbremse         Pferdebremsen                    Rinderbremse

 Regenbremse Goldaugenbremse Pferdefliege  Rinderfliege

 

Bremsen haben große Augen, oft mit einem schönen Farbmuster. Im Allgemeinen sind es kräftige Fliegen. Sie sind an der Antenne mit drei Segmenten zu erkennen, wovon der am weitesten entfernte Körperteil oft ein ringförmiges Farbmuster aufweist. Der Kopf ist hinten gerade abgestumpft und befindet sich etwas seitlich am Körper. Die Mundteile besteht aus einer kräftigen stechenden „Schnauze“. Die Bisswerkzeuge sind relativ kräftig, was den Biss (Bremsen stechen nicht, sie beißen) so schmerzhaft macht. Nur die Weibchen beißen. Sie benötigen das Blut für die Fortpflanzung. Ansonsten leben sie von Nektar und Blütenstaub. Bremsen entwickeln sich langsam (ungefähr eine Generation pro Jahr), aber da die erwachsenen Tiere oft zusammen fliegen, können sie zur Plage werden. Eine Bremsenplage dauert meist 3-4 Wochen.

Bremsen allgemein

Die Regenbremse, (Haematopota), Länge 8-12 mm, Mai-Oktober

Die Regenbremse ist einer der gemeinsten Bremsenarten und kann bei warmem, schwülem Wetter besonders lästig sein. Die Regenbremse kommt vor allem in Europa, dem Nahen Osten und der Östlichen Grenze der Arktis vor. Die Regenbremse verdankt ihren Namen der Tatsache, das sie kurz bevor es regnet am aktivsten ist. 

Sie nähert sich geräuschlos, beißt den Menschen am liebsten in Arme und Beine und entfernt sich nicht so schnell wie Stechmücken. 

Die Regenbremse ist schlank mit grauer Farbe und hat ein Fleckenmuster auf ihren Flügeln und am Hinterleib

 

Goldaugenbremse, (chrysops relictus), Spannweite 9-11 mm, Mai-September

Die Goldaugenbremse lebt in der Nähe von sehr feuchten Orte, wie beispielsweise der Heide. Die Larven leben unter sehr feuchten Bedingungen, wie verrottendes Pflanzenmaterial.

Der Biss ist besonders schmerzhaft und kann zu Schwellungen führen.  Es ist kein Stich mit einem Stachel, sondern tatsächlich ein Biss. Die Bremse beißt nicht zur Verteidigung, sondern um ihre Eier mit Proteinen zu versorgen. Genau wie bei der Mücke, sind es also die Weibchen, die beißen. Die Männchen leben von Nektar. 

Die Goldaugenbremse beißt Menschen weniger als die gewöhnliche Bremse.

Die Weibchen erkennt man an den geteilten Augen. Die Männchen haben die Augen eng aneinander. 

Die Goldaugenbremse ist an ihren blaugrünen Augen zu erkennen, die glänzend sind und kleine kontrastfarbene rot-lila Flecken besitzen. Der Hinterleib ähnelt der einer Biene: gelb mit schwarzen Streifen und auch an beiden Seiten der sehr dunklen Brust wiederholt sich die gelbe Färbung. An den Flügeln kann man gut erkennen, dass es sich nicht um eine Biene handelt. Die Flügel können nicht über dem Rücken zusammengefaltet werden.

 

Pferdebremse, (Tabanus sudeticus), Laenge 20-25 mm, Juni-August

Die Pferdebremse ist einer der größten einheimischen Bremsenarten. Sie kommt selten in der Nähe von Koppeln vor, eher auf höher gelegenen Flächen.

Diese Bremse produziert einen auffallend, leicht alarmierend klingenden Brummton. Die Pferdebremse beißt mit Vorliebe Rinder und Pferde und hat wenig Interesse am Menschen. Das Weibchen legt in feuchten Gebieten seine weißen Eier als platte Pakete an Pflanzenstengeln ab. 

Im Grunde lebt sie von Pflanzenteile und von anderen Tieren, die sie auf ihren Kiefer aufspießt, durch das Gift betäubt und aussaugt. Die Augen der Pferdebremse sind einfarbig braun. Der Hinterleib besteht aus Segmenten, die an den Seiten hellbraun sind, wobei es in der Mitte so aussieht, als würde sie ein weißliches, nach vorn gerichtetes Dreieck tragen.

 

 

Rinderbremse, (Tabanus bovinus), Laenge 19-24 mm, Mai-August

Die Rinderbremse legt ihre Eier in Haufen von einigen hundert bis tausend Eiern. Sie sucht sich dafür Pflanzen, die auf feuchtem Boden wachsen, wie Weideflächen, Wegesränder und Gräben.

Sehr auffallend sind ihre grünen Augen. Der Körper ist braun, die Flügel sind gefleckt. Bei den Männchen berühren sich die Augen in der Mitte, bei den Weibchen liegen die Augen etwas weiter auseinander.

 

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Pferde Bremsen

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