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Dasselfliegen und ihre Fortpflanzung:

Dasselfliege (die Dasselfliege)

 

 Dasselfliege

 

Dasselfliege 
 
Allgemeines über die Dasselfliege

Viele Menschen glauben, dass Dasselfliegen, Bremsen, Pferdefliegen und blinde Mücken der gleichen Art angehören. Eigentlich ist die Dasselfliege aber ein komplett anderes Insekt als die Bremse und gehört lediglich der Gruppe der Zweiflügler an, die Diptera genannt werden. Die Dasselfliege, die ca 1 bis 2,5 cm groß werden kann, beißt, sie sticht nicht. Dasselfliegen sind haarig, haben eine konvexe Form mit großen braun-gelb-schwarzen Augen (siehe Abbildung) und sie leben nicht in großen Familien, so wie es die meisten Bremsen tun. Sie begeben sich auch nicht auf die Jagd nach Blut, um sich fortzupflanzen. Allein in den Benelux-Ländern gibt es 13 verschiedene Arten an Dasselfliegen, die in drei Typen unterteilt werden. Dasselfliegen sind gefährliche Insekten, da ihre Larven parasitär in anderen Tieren wie z.B. Pferde, Kühe, Ziegen usw. leben. Die meisten Menschen, die Erfahrung in der Pferdehaltung haben, sind in der Lage, die gelben Eier der Dasselfliege zu erkennen.

Die verschiedenen Dasselfliegen –Typen

Die Dasselfliege lebt, wenn sie erwachsen und geschlechtsreif ist, noch ca. 1 bis 3 Wochen. In dieser Zeit frisst und trinkt sie nichts. Den einzigen Zweck, den eine erwachsene Dasselfliege hat, ist sich fortzupflanzen und für Nachwuchs zu sorgen. Das Dasselfliegenweibchen legt ihre gelben Eier auf bzw. in einem Tier ab, die Eier entwickeln sich dort dann parasitär weiter. Meistens legt sie ihre Eier gegen Ende des Sommers, im August, ab.  

gelben Eier Dasselfliege

Die verschiedenen Dasselfliegen und ihre Fortpflanzung:

Dasselfliege Nasalis

Die Larven dieser Dasselfliege werden schon während des Fluges in die Nase des Tieres gespritzt. Die Art Gasterophilius Nasalis fliegt lang und geduldig um den Kopf des Pferdes herum und spritzt mit ihrer Eierführung die Larven/Eier direkt in die Nase. Die Eierführung, ein röhrenförmiger Schaft, ist auch für alle anderen Dasselfliegen typisch. Nach einigen Tagen heften sich die Eier an die Nasenschleimhaut, bis dann im Frühjahr die Larven schlüpfen. In der Zwischenzeit ernähren sich die Larven von der Schleimhaut. Wenn die Larven bereit sind, den Körper zu verlassen, werden sie einfach ausgeniest. Danach verpuppen sie sich in der Erde.

Hypoderma & Gasterophilus

Bei den Typen Hypoderma und Gasterophilus werden die Eier nicht in die Nasenhöhle gespritzt, sondern auf den Körper gelegt (siehe Abbildungen). Die gelben Dasselfliegeneier werden in einer großen Anzahl von über 500 Stück auf die Beine und Mähne des Pferdes oder eines anderen Tieres abgelegt. Die Eier werden mit einem speziellen Kleber am Fell befestigt und sind selbst mit einem speziellen Schleifblock  schwer zu entfernen. Das Tier findet die Eier sehr lästig und beginnt zu lecken und sie zu verschlucken. Auf diese Weise gelangen die Eier in den Magen bzw. in den Darm und dort setzen sie sich, genau wie bei den Nasalis, an der Schleimhaut fest.  Bei den Oesterus werden die Eier auch auf die Haut oder in Wunden gelegt. Hierbei entsteht eine Beule, in der sich die Larven entwickeln. Um sich am Boden zu einer erwachsenen Dasselfliege zu entwickeln, suchen die Larven mit Hilfe der Ausscheidung den Weg nach außen. In manchen Fällen suchen sie aber den Weg durch die Haut nach außen.

 die Dasselfliege Larven

 

Dasselfliegenlarve im Mist

Abbildungen der Dasselfliege und ihre Larven.

 Dasselfliege   die Dasselfliege Larven

 

 

Die verschiedenen Dasselfliegenarten

Es gibt zwölf Dasselfliegenarten, die alle ihren bevorzugten Wirt für die Eiablage haben. Es stört sie allerdings nicht, diese auch auf andere Tiere abzulegen.

So legen Rinder- Dasselfliegen ihre Eier auch auf Pferde und Pferde-Dasselfliegen ihre Eier auf Rinder.

 

Dasselfliegen und Menschen

Es gibt nur eine Dasselfliegenart, die den Menschen als Wirt nutzt, die Dermatobia Hominis. Diese Dasselfliege findet man vor allem in den Ländern rund um den Äquator, wo es warm und feucht ist. Allerdings ist es nicht sehr wahrscheinlich, als Mensch diesen Parasiten zu bekommen, da unsere Haut sehr stark und dicht ist und über ein starkes Abwehrsystem verfügt.  Für diesen Parasiten gibt es nur dann einen Eingang, wenn Sie eine Wunde haben oder gestochen wurden. Doch die Dasselfliege hat einen Weg zur Fortpflanzung gefunden. Sie platziert ihre Eier auf anderen stechende Insekten wie z.B. Mücken oder Bremsen. Wenn Sie dann von diesem Insekt gestochen werden und die Eier in Ihre Haut gelangen, entwickeln sich die Larven durch die Wärme, ernähren sich und verlassen dann mit den anderen Dasselfliegen den Körper. Die Beule, die sich dadurch auf der Haut bildet, entzündet sich, reißt auf und die Larve kann den Körper verlassen.

 

Video von einer Dasselfliegenlarve im Menschen

 

Die Bekämpfung von Dasselfliegen, Bremsen, Pferdefliegen und Blinten

Wie Sie bis hier nun lesen konnten, besteht ein erheblicher Unterschied zwischen Dasselfliegen und Bremsen. Eine Bremse jagt Menschen und Tiere, um an deren Blut zu gelangen. Sie lassen sich aber gut mit einer Bremsenfalle bekämpfen. Die Hochsaison der Bremsen dauert circa von Mai bis September und sie jagt immer mit anderen Bremsen zusammen, wodurch dann eine regelrechte Bremsenplage eintritt. Das Bremsenweibchen beißt ihre Beute und mit dessen Blut legt sie ihre Eier in feuchten Gräben und auf Grünflächen ab. Die Dasselfliege macht in erster Linie Jagd auf Tiere und das nur, um ihre Eier darauf bzw. darin abzulegen. Dies passiert vor allem im August. Die Dasselfliegeneier/Larven reifen im Körper. Sie können ein Bremsen und Dasselfliegen Abwehrspray verwenden. Dieses spezielle Spray hat einen schlechten Geruch, den diese Insekten nicht mögen und so können Sie die auf Abstand halten. Die Dasselfliege ist ein schlaues Tier,  die nicht so einfach in der H-trap nach oben fliegt. Sie sitzen aber wohl regelmäßig auf den Klebefallen fest. Dafür reicht eine kurze Berührung schon aus.

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