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Bremsen allgemein

Pferde Brems

 

Bremsen allgemein:

Bremsen gehören zur fliegenden und blutsaugenden Insektengruppe. Sie werden auch als Zweiflügler (Diptera) bezeichnet. Die offizielle Bezeichnung ist Tabanidae. 

Die Weibchen trinken Blut, die Männchen ernähren sich ausschließlich von Nektar.

Es gibt verschiedene Namen für die Bremse u.a. Daps, Pferdefliege, blinde Fliege, blinde Mücke oder Blinte. Im Volksmund werden Bremsen aber oft Stechfliege oder Pferdefliege genannt. 

Die Bremse ist bekannt, für ihren gemeinen Biss. Bremsen haben große, metallisch glänzende Augen. Sie sind meistens grau oder braun, haben gefleckte Flügel und einen gestreiften Körper.  

Bremsen legen Hunderte oder gar Tausende Eier auf Pflanzen, feuchte Weiden, Wegesränder, in Morast oder Schlamm oder in Gräben ab. 

Die Eier entwickeln sich zu Larven und Puppen, die selbst bei ungünstigen Witterungsverhältnisse überleben. Eine erwachsene Bremse lebt ungefähr 6 Wochen. 

Im Englischen nennt man die Bremse: Horse Fly, Forest Fly oder Deer Fly. Die Bremsenfamilie ist weltweit verbreitet und es gibt um die 4.400 beschriebene Arten. In den Niederlanden und Belgien gibt es ungefähr 38 Arten wovon zwölf als wahrhaftige Plagegeister bekannt sind. 

Bremsen können eine Geschwindigkeit von 25 km/h erreichen und sehr hartnäckig in ihrer Verfolgung sein. Sie werden durch dunkle Kleidung, Geruch und Wärme, die bei Anstrengung entsteht, angezogen. Sie beißen Tiere lieber als Menschen.  

Sie beißen Pferde und Kühe vor allem in den Bauch oder zwischen den Schulterblättern, weil dieser Bereich nicht von einer Abwehrbewegung mit Schweif oder Schwanz erreicht werden kann.

Der Biss ist deutlich zu spüren, da das Fliegenmaul mit einer Reihe kleiner Messer ausgestattet ist, die in die Haut schneiden. Durch diese Messer kann die Bremse sogar durch dünne Bekleidung, wie T-Shirts, Socken und Blusen beißen. 

Bremsen werden bisweilen mit der Dasselfliege verwechselt. Die Dasselfliege gehört aber einer anderen Fliegenart an. Dasselfliegen

können nicht beißen, Bremsen hingegen beißen sehr wohl. Auch sind die Larven einer Dasselfliege Parasiten, die der Bremse dagegen entwickeln sich in der Nähe von Gewässern. 

Dasselfliegen stechen nicht, legen aber ihre Eier (man erkennt sie an kleinen, gelben Strichen) im unteren Teil der Beine, an Mähne oder Hals des Pferdes ab. Die Larven schlüpfen und werden vom Pferd aufgenommen, kommen nach ca. 4 Wochen im Magen an und setzen sich dort fest. Zu Beginn der wärmeren Jahreszeit lösen sie sich und werden mit dem Mist ausgeschieden. Innerhalb eines Monats entsteht im Mist die erwachsene Dasselfliege, die sich wiederum innerhalb von 3 Wochen fortpflanzt. 

Die Regenbremse ist am häufigsten in den Niederlanden verbreitet. Die Regenbremse ist schlank, grau und hat ein Fleckenmuster auf ihren Flügeln und am Hinterleib. Diese Bremsen beißen verstärkt in die Beine. Manche Regenbremsen greifen auch Menschen an. Die Goldaugenbremse ist recht klein und hat meistens einen gelben Fleck am Hinterleib. Die Goldaugenbremse sticht Menschen nicht so häufig wie die Regenbremse. 

>> Bremsenarten <<

 

Das Aussehen einer Bremse

Die meisten Bremsen haben am Kopf große Augen, die meist größer sind als ihr Hinterleib. Trotzdem werden sie oft Blinten oder blinde Fliege genannt. Der Name hat wahrscheinlich weniger mit dem Aussehen zu tun sondern eher mit der Tatsache, dass man sie beim Blutsaugen leicht erwischen kann. Die meisten Bremsen sind braun-grau und haben Streifen und Flecken auf ihrem Körper und auf den Flügeln. Hier im Abschnitt Bremsenarten finden Sie einige Bilder von Bremsen, die in Europa heimisch sind. Die Augen fallen nicht nur durch ihre Größe, sondern auch die prächtige metallische Farbe in grün oder gelb mit Streifen auf. Bei den Weibchen liegt etwas Abstand zwischen den Augen, bei den Männchen nicht. Daran kann man sie unterscheiden. 

Fortpflanzung

Die Bremsenweibchen suchen sich ihren Ort zur Eiablage genau aus. Der beste Platz für die Eier sind feuchte Böden, wie dichte Maisfelder, leere Gräben und moorastartig feuchte Weiden. Dafür nimmt das Bremsenweibchen auch eine gewisse Strecke in Kauf. Dort angekommen legt sie Hunderte oder gar tausende Eier, die abhängig von Temperatur und Luftfeuchtigkeit nach ca 1-2 Wochen schlüpfen. Die Larven benötigen direkt Feuchtigkeit um sich zu entwickeln, deshalb ist die richtige Brutstätte so wichtig. Die Larven werden direkt zu Jägern. Sie jagen Würmer, Larven, Schnecken und fressen in der Not sogar die eigene Art. Die Larven sind so stark, dass sie selbst Monate ohne Nahrung überleben und den Winter überbrücken können, um sich im Frühjahr zur Bremse zu entwickeln. Die Larve verpuppt sich und entwickelt sich dann im Schnitt 1 bis 4 Wochen lang, bis sie als flugfähige Bremse schlüpft. Ab diesem Zeitpunkt hat die Bremse eine Lebenserwartung von circa 6 Wochen.

 

Stechen = beißen

Die Bremse sticht nicht, sie beißt. Das Bremsenweibchen benötigt Blut, um Eier legen zu können Das Blut enthält die Eiweiße und Nährstoffe, die sie benötigt. Bremsenmännchen beißen überhaupt nicht und ernähren sich von Nektar. Das Weibchen sucht seine Beute, vor allem Rinder, Pferde und Menschen indem sie die Umgebung scannt. Sie nutzt ihre Augen, um Infrarotstrahlung wahrnehmen zu können. Die Körpertemperatur liegt über der Umgebungstemperatur, so findet sie ihre Beute leicht. Ihr Maul ist mit scharfen Messern ausgestattet. Hiermit kann sie durch Kleidung oder sogar dicke Rinderhaut schneiden, um Blut zu trinken. Neben den Messern verwendet sie ihren speziellen Speichel, der dafür sorgt, dass das Blut nicht gerinnt. Diese Kombination sorgt für eine sehr schmerzliche Stecherfahrung, gefolgt von einer Schwellung. 

 

Bremsenbiss:

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